Beiträge von Leila Haidar

Leila Haidar ist freie Wirtschaftsjournalistin aus Stuttgart. Die studierte Literaturwissenschaftlerin ist für die großen deutschen Tageszeitungen tätig und in verschiedensten Fachmagazinen mit Themen rund um Wirtschaft, Karriere und Logistik vertreten.


Kundenbefragung
Wer den Kunden fragt, ist selbst schuld. Kundenbefragungen wecken falsche Hoffnungen, erhöhen den Preisdruck und bringen keine Erkenntnisse über die Zielgruppe. So gut – so falsch. Wie Vertriebler es schaffen, aus einer Kundenbefragung Nutzen zu ziehen, lesen Sie hier. Sehr zufrieden mit seiner Kundenumfrage ist Thomas Wunsch. Der Vertriebsleiter für den Bereich technische Betriebsführung und Instandhaltung (O&M) beim Experten für Solaranlagen, Goldbeck Solar, hat eine solche 2016 in Auftrag gegeben. Zwar ist er zufrieden mit den sehr guten Noten, die sein Unternehmen dort bekam, der eigentliche Nutzen ...Weiterlesen
Nischenvertrieb
Wo es für andere zu kompliziert, zu unattraktiv oder für sie als Markt gar nicht erkennbar ist, dort fühlt sich die Nürnberger Leasing am wohlsten. Üblicherweise erfolgt der Einstieg in den Nischenvertrieb über einen Branchenkenner, den der inhabergeführte Finanzdienstleister für sich gewinnt. Ist der Anfang gemacht, wird der neue Markt systematisch erschlossen. Mit Erfolg: 2016 hat die Nürnberger Leasing ihr Finanzierungsvolumen auf 100 Millionen Euro verdoppelt. Die Nürnberger Leasing (NL) ist durch die Fokussierung auf Nischenmärkte in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Hohen Wert legen die Finanzierer ...Weiterlesen
Führungskräfte im Vertrieb
„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ lautet oft noch das Motto vieler Führungskräfte im Vertrieb. Mit Arbeitsberichten, Kontroll-Touren oder mobiler Datenerfassung wollen Chefs die Leistung ihrer Außendienstmitarbeiter überwachen. Für Johannes Woithon, Geschäftsführer der Softwarefirma orgavision, stammt diese Floskel aus einer Zeit, als Führungskräfte im Vertrieb sich als patriarchische Kontrolleure verstanden. Um mit jüngeren Kollegen erfolgreich zu arbeiten, bedarf es eines anderen Ansatzes, findet der 50-Jährige. Denn wer die sogenannte Generation Z – geboren in den späten 1990ern – für den Vertrieb gewinnen möchte, braucht moderne Firmenkultur. Solidarisch ...Weiterlesen
Frust im Vertrieb
Selbst Vertriebsprofis müssen mal durch eine Durststrecke: Bei der Kaltakquise wiederholt eine Abfuhr geholt, der Stammkunde kürzt sein Budget und beim vielversprechenden Auftraggeber wird man nur höflich hinauskomplimentiert. Wer sich dann unmotiviert zum nächsten Kunden schleppt oder gar anfängt, seinen Auftraggeber zu grollen, verliert Lebensqualität. Dabei liegt die Frustration oft gar nicht an der Arbeit selbst. Weiterbildungsexpertin Simone Stargardt verrät, was gegen Frust im Vertrieb hilft. Die Inhaberin einer Privatakademie kennt das Gefühl, nicht weiterzukommen. Erstens, weil sie selbst nach einer Karriere bei einem großen Filialisten eine ...Weiterlesen
online-communities
Über Facebook & Co wirklich verkaufen – das schaffen die Wenigsten. Grundsätzlich dienen die Sozialen Medien zum einen der Kundenbindung und zum anderen dazu, potenziellen Neukunden einen ersten Eindruck vom eigenen Unternehmen zu verschaffen. Online-Communities für die Kundenbindung Zielgerichtet Entscheider ansprechen, das tut Personaldienstleister Hays über sein Facebook-Profil. Das Unternehmen entwickelt regelmäßig professionelle Studien zum Arbeitsmarkt und dessen Entwicklungen. Die Vertriebsmitarbeiter stellen diese Personalthemen dann der Online-Community zur Verfügung. Sie interessieren die Bewerber genauso wie potenzielle Arbeitgeber. Vor allem werden allerdings die Geschäftsführer und Personaler von Unternehmen ...Weiterlesen
soziale Medien
Soziale Medien halten potentielle Kunden bei Laune. Newsletter und Email-Marketing wecken spezifischeres Interesse. Wer also beide Möglichkeiten der Ansprache miteinander kombiniert, nutzt ein Gewinner-Duo. Wichtig ist, dass der Übergang von Facebook, Xing und Co zur direkten Ansprache funktioniert und tatsächlich Leads gewonnen werden, also potentielle Neukunden. Wer seinen Blick vom Smartphone hebt, sieht Gesinnungsgenossen überall – in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Gehsteigen und allzu oft auch im Auto. Der Kopf ist gesenkt, so dass Ärzte bereits vom Smartphone-Nacken sprechen, und der Handydaumen ist auch schon sprichwörtlich. Alles gemäß ...Weiterlesen
Haben E-Mails im Vertrieb ausgedient?
Die E-Mail hat ausgedient? Ganz so ist es nicht. Aktuelle Studien bescheinigen der elektronischen Post nach wie vor gute Erfolgsquoten im Vertrieb. Auch in Zeiten von Twitter und Facebook ist eine aktuelle Mailing-Datenbank ein wirkungsvolles Vertriebsinstrument. Hier ein Überblick über die  aktuellen Umfrageergebnisse und Trends. Soziale Medien ergänzen die digitale Post, laufen ihr aber nicht den Rang ab Die E-Mail ist auch 2017 nach wie vor beliebt. Nach einer Umfrage von MarketingSherpa sehen 72 Prozent der Verbraucher am liebsten einen kleinen Briefumschlag am Bildschirmrand blinken, wenn es ...Weiterlesen
Newsletter
 „Bitte keine Werbung einwerfen“ steht heute an vielen Briefkästen. Viele Menschen hätten das auch gerne für das Mailpostfach. Potenzielle Kunden sind skeptisch gegenüber Werbung per E-Mail geworden. Vertriebler können aber durch echten Neuigkeitswert und Inhalt überzeugen. „Der Postkasten zuhause ist ursprünglich für Tageszeitung, Briefe von Freunden, Rechnungen oder Amtsschreiben gedacht“, sagt Falko Keller von Erdt-Art-Works. Doch weil immer mehr Werbezettel die Fächer verstopfen, prangt inzwischen immer öfter das genannte Nein-Danke-Schild an den Klappen. „Wie genial wäre es, wenn es diesen Aufkleber auch für das E-Mailfach im Betrieb ...Weiterlesen
Die Photovoltaik-Branche hat sich in Deutschland binnen weniger Jahre von einem geförderten Markt mit hohen zweistelligen Renditen zu einem nahezu förderfreien Markt gedreht. Das bekam auch der Vertrieb bei Goldbeck Solar zu spüren und erhielt nun ganz neue Aufgaben: Er muss aktiv auf Entscheider energieintensiver Branchen und Firmen zugehen und deren Energiehaushalt und Produktionsprozesse verstehen. Letztlich verkaufen Geschäftsführer Björn Lamprecht und sein Vertriebsteam keine Photovoltaikkraftwerke. Obwohl das Unternehmen mit Hauptsitz in Hirschberg vor allem Solardächer deckt. Rund 50 Industriebetriebe und Logistikunternehmen im Jahr kommen im Jahr dazu. ...Weiterlesen