| Serie Recruiting im Vertrieb, Teil 1
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Der Selbsttest – bin ich geeignet für den Vertrieb?

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geeignet für den Vertrieb

Der Vertrieb gewinnt in den Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Konkurrenz- und Preisdruck, ständig neue Produkte, die es zu vermarkten gilt: Das können Firmen nur mit durchsetzungsfähigen Vertriebsmannschaften bewältigen. Wer sich für diese Sparte interessiert, findet eine bunte Spielwiese an Betätigungsfeldern und läuft in der Regel in offene Arme. Denn: Gute Vertriebsmitarbeiter sind rar. 

Vertriebszeitung.de hat einige Fragen zusammengestellt, damit Berufseinsteiger ihre Leidenschaft für den Vertrieb selbst testen und die Frage beantworten können – können: Bin ich geeignet für den Vertrieb?

Was Einsteiger und Berufserfahrene im Vertriebsjob erwartet

Gerade für junge Menschen, die ihre Ausbildung oder ihr Studium beendet haben, ist ein Job im Vertrieb verlockend. Die Arbeit mit Menschen, häufiges Reisen, ständig neue Herausforderungen – langweilig wird es sicher nicht im Verkauf. Auch die in der Regel deutlich höheren Gehälter als in anderen Bereichen und motivierende Vetriebsincentives haben ihren Reiz. Doch wer richtig gut sein will, muss hart arbeiten, mit Zahlen- und Termindruck umgehen können und Durchhaltevermögen zeigen. Die ehrliche Beantwortung einiger Fragen ist ein kleiner Wegweiser, um selbst seine festzustellen, ob man für den Vertrieb geeignet ist.

12 Fragen, um zu testen: Bin ich geeignet für den Vertrieb?

  1. Bin ich ein kommunikativer und offener Mensch, der gerne täglich mit vielen verschiedenen Kunden zu tun hat?
  2. Kann ich mich gut auf wechselnde Kundenanforderungen einstellen?
  3. Kann ich gut zuhören um herauszufinden, was mein Kunde wirklich braucht?
  4. Wie ist es um meine Problemlösungskompetenz bestimmt: Gehe ich konstruktiv mit Kundenkritik um?
  5. Der Kunde sagt „Nein“: Prima, das ist für mich ein Ansporn!
  6. Durchhaltevermögen ist für mich kein Fremdwort
  7. Vertrieb bedeutet Umsatzdruck: Kann ich gut damit umgehen?
  8. Kann ich mich täglich neu selber motivieren?
  9. Terminvorgaben und häufiges Reisen können zur Belastung für einen selbst und das private Umfeld werden. Bin ich dazu bereit? Finde ich einen für mich akzeptablen Weg, Berufliches und Privates in Einklang zu bringen?
  10. Vertriebsarbeit ist Teamarbeit, oft über viele Schnittstellen hinweg: Bin ich ein guter Teamplayer? Kann ich die Mitarbeiter anderer Abteilungen ins Boot holen?
  11. Bin ich gut darin, mich selbst effektiv zu organisieren?
  12. Kunden sind heute oft besser informiert als der Verkäufer: Bin ich willens, mich ständig weiterzubilden?

Wer diese Fragen mit einem ehrlichen „Ja“ beantwortet, ist im Vertrieb sicher gut aufgehoben. Und wer unsicher ist: Warum nicht einfach mal ein Praktikum in einer Vertriebseinheit absolvieren? Das kann nicht nur für Zweifler aufschlussreich sein, sondern auch für vertriebsaffine junge Leute unter Umständen überraschende Erkenntnisse bringen.

Lesen Sie auch die anderen Teile unserer Serie Recruiting im Vertrieb

Teil 1: Der Selbsttest – bin ich geeignet für den Vertrieb?

Teil 2: Warum Vertriebsmitarbeiter mit Studium für den Vertrieb so wichtig sind!

Teil 3: Deshalb machen Telefoninterviews im Vertrieb bei Bewerbungen Sinn!

Teil 4: So finden Sie gute Vertriebsmitarbeiter über Empfehlungen!

Teil 5: Wie Profile bei Xing und LinkedIn das Vermitteln von Vertriebsjobs befeuern

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Stefan Ellinger ist seit über 5 Jahren als Leiter Recruiting und Personalreferent für die SUXXEED Sales for your success GmbH tätig. Der studierte Wirtschaftspsychologe verantwortet den gesamten Bereich der Personalbeschaffung, das Campusrecruiting und das externe Personalmarketing. In seiner 12 jährigen militärischen Karriere, davon 6 Jahre in einer leitenden Funktion im Personalwesen und Führung, ist ihm schon früh bewusst geworden, dass Identifikation mit dem Unternehmen, positives Betriebsklima und eine gute Führungskultur essentiell für den Nachwuchs ist.

1 Responses

  1. rene.hansen@straetus.de'

    Hallo Frau Steinhardt,
    mit diesem Text ist Ihnen ein guter Beitrag gelungen. Jedoch würde ich als alter-Hase im Vertrieb den Punkt der Selbstorganisation nicht an vorletzte Stelle setzen. Besonders in Phasen mit vielen Absagen kann einem die „effektive Selbstorganisation“ besonders schwer fallen. Vielleicht noch ein Tipp: Ein Buch zum Thema Resilienz, also der Fähigkeit mit Krisen umzugehen, hat mir meine Arbeit leichter gemacht.

    Beste Grüße, René Hansen

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