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20. Juli 2017 | 290 Artikelaufrufe

Mitarbeiterempfehlungen

Setzen Sie auf Mitarbeiterempfehlungen beim Recruiting im Vertrieb!

Der Fachkräftemangel fordert immer neue Ideen bei der Suche nach den aussichtsreichsten Kandidaten für die Verstärkung der Vertriebsmannschaft. Warum beim Kampf um die besten Mitarbeiter das Tool der Empfehlung nicht fehlen darf, erklärt Stefan Ellinger, Teamleiter Recruiting bei der SUXXEED Sales for your Success GmbH.

Viele Vorteile zu anderen Recruitingmethoden

Da empfohlene Kandidaten mit ihrem Profil meist sehr genau auf die Anforderungen der zu besetzenden Position passen ist die Erfolgs- bzw. Abschlussquote sehr hoch. Die Rekrutierungsdauer und somit auch die Kosten verringern sich erheblich. Kommt es zu einer Einstellung von Mitarbeitern, die durch eine Empfehlung gewonnen wurden, sind diese meist sehr wertvolle, engagierte und loyale Teammitglieder. Die Fluktuation ist niedriger, als durch klassisch gewonnene Mitarbeiter, da der Kandidat vom Empfehlungsgeber bereits weiß, was auf ihn zukommt.

Umsetzung im Unternehmen

Das Kind braucht einen ansprechenden Namen. Beispiele aus der Praxis: „Bring a Friend“, „Man kennt sich.“. Die Information muss ins Unternehmen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln kommuniziert werden. Es können Flyer, Poster, E-Mail und das Intranet hergenommen werden. Den Inhalt und die Durchführung für den Empfehler möglichst einfach halten. Ein Ansprechpartner sollte immer zur Verfügung stehen.

In Veranstaltungen und Trainings kann den Mitarbeitern gezeigt werden, wie sie empfehlen können und wie sie in ihrem Netzwerk, z.B. Social Media, erfolgreich „werben“ können. Zur Motivation gibt es eine große Range an Benefits für den Empfehler: Geldwert, Sachwert, Gutscheine, Urlaubstage, Firmenparkplatz, Traumreise, Firmenfest, Firmenwagen, Weiterbildung, etc. Allerdings kann Wertschätzung auch anders zum Ausdruck kommen: einen bleibenden Eindruck kann eine Dankes-Tour der obersten Chefs hinterlassen oder eine Auszeichnung für den Erfolg. Weiter sollten die Empfehler immer Rückmeldung darüber erhalten, was aus Ihrer Empfehlung geworden ist.

Ohne das gewisse Etwas gibt es keine Empfehlung

Gutes Betriebsklima, starke Führungskultur, Zufriedenheit im und Identifikation mit dem Unternehmen – das sind die Basis, dass Empfehlungssysteme im Unternehmen funktionieren. Denn wer würde in seinem Netzwerk als Botschafter agieren, wenn es nichts Gutes zu berichten gibt? Empfohlen wird nur, wer empfehlenswert ist! Ein effizientes Employer-Branding ist dafür zwingend.

Sensibel mit dem Thema umgehen

Nicht jede Stelle ist für Empfehlungen geeignet. Nicht jeder Mitarbeiter ist als Empfehlungsgeber geeignet. Beispielsweise bringen engagierte und loyale Mitarbeiter auch eher engagierte und loyale Mitarbeiter mit ein, genauso geht es in die negative Richtung. Bei Einführung von Empfehlungssystemen im Unternehmen muss klar definiert sein, was das Ziel und wer die Zielgruppe sind. Sind auch externe Empfehler erwünscht?

Zur Person

Stefan Ellinger ist seit Jahren erfolgreich als Leiter Recruiting und Personalreferent für die SUXXEED Sales for your Success GmbH tätig.

 

 

 

Der Selbsttest – bin ich geeignet für den Vertrieb?

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Die Redaktion der Vertriebszeitung.de

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