| Rechnungsmanagement
30. September 2016 | 958 Artikelaufrufe

Fünf Fehler bei der Rechnungsstellung, die Kundenbeziehungen unnötig belasten

Fünf Fehler bei der Rechnungsstellung…

… die Kundenbeziehungen unnötig belasten

Die Freude beim Anbieter ist verständlicherweise groß, wenn er eine Rechnung stellen kann – und sie auch noch fristgerecht bezahlt bekommt. Ebenfalls sollte es so sein, dass Kunden sich über die Rechnung freuen, da sie ja eine entsprechende Gegenleistung bekommen haben. Trotzdem gibt es viele kleine und große Fehler auf Rechnungen, die doch bei dem einen oder anderen Kunden schnell Kaufreue aufkommen lassen, oder aber zumindest Irritation und Unverständnis verursachen.

Fehler 1: Rabattspalte ohne Rabatt

Es gibt Kunden, die keinen Rabatt erhalten. Umso irritierender, wenn dann auf der Rechnung doch plötzlich eine Rabattspalte zu sehen ist. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Kunde sich verschaukelt fühlt oder zumindest beim nächsten Mal auf einen Rabatt drängt. Denn wenn andere Rabatte erhalten, warum er dann nicht auch?

Mögliche Lösung: Zwei unterschiedliche Rechnungsformulare in der EDV hinterlegen – einmal mit Rabattspalte und einmal ohne.

Fehler 2: Skonto wird nicht ausgewiesen

Häufig bekommt der Kunde Skonto angeboten, wenn er die Rechnung frühzeitig begleicht. Auf vielen Rechnungen steht dann beispielsweise „Zahlbar innerhalb von 7 Tagen mit 2 % Skonto“. Doch warum mutet man nun dem Kunden unnötig zu, die Euro-Werte Skonto und Rechnungsendbetrag womöglich händisch auf dem Beleg zu vermerken?

Mögliche Lösung: Beide Beträge werden ebenfalls in Euro ausgewiesen.

Fehler 3: Zu früher Mahnlauf

In manchen Unternehmen ist das Leistungsdatum auch das Rechnungsdatum. Warum Kunden allerdings oft die Rechnung nicht gleich am Folgetag bekommen, sondern teilweise zehn Tage später, ist rätselhaft. Erst recht dann, wenn aufgrund des späten Versanddatums die Skontofrist verstrichen ist oder kurz darauf auch bereits die Mahnung eintrudelt, nur weil die Rechnung noch eine Woche liegen geblieben ist.

Mögliche Lösung: Das Rechnungsdatum sollte dem Versanddatum der Rechnung entsprechen.

Fehler 4: IBAN in einem Block gesetzt

Seit einigen Monaten ist die Zahlung mithilfe der IBAN Pflicht. So manch einer, der ein Rechnungsformular entwirft, scheint sich keine Gedanken darüber zu machen, was anschließend damit geschieht. Wer die IBAN in einzelne Blöcke zerlegt, tut jedem in der Buchhaltung einen Gefallen, da sie so einfacher zu übertragen ist.

Mögliche Lösung: Die IBAN auf dem Rechnungsbeleg lesefreundlich darstellen – also nicht in einem Stück schreiben.

Fehler 5: Kein „Danke“

In der heutigen Zeit scheint Vieles selbstverständlich, auch ein Auftrag – gerade wenn dieser von einem Stammkunden kommt. Doch warum sollte man nicht öfter einmal „Danke“ sagen?  Beispielsweise für die Bestellung, die nun berechnet wird?

Mögliche Lösung: Auch auf der Rechnung lohnt es sich, noch einmal „Danke“ zu sagen.

Der größte Fehler beim Onlinehandel: Keinen Rechnungskauf anzubieten!

Fünf Fehler bei der Rechnungsstellung…
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Oliver Schumacher steht für Ehrlichkeit im Verkauf. Der fünffache Buchautor ist exklusiv für Vertriebsabteilungen tätig, die sich bei ihren Kunden mit allen Mitteln dafür einsetzen, dass die vor Vertragsschluss in Aussicht gestellten Ziele auch realisiert werden. Die Mission des Sprechwissenschaftlers und Betriebswirts ist es, dafür zu sorgen, dass die berufliche Tätigkeit des Verkaufens in Deutschland endlich einen besseren gesellschaftlichen Stellenwert genießt. Der Mittvierziger hält motivierende Vorträge und gibt wirksame Verkaufstrainings.

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