| Arbeitsplatzgestaltung
21. August 2015 | 2170 Artikelaufrufe

Der Arbeitsplatz des Vertriebsmitarbeiters

So sollte der Arbeitsplatz eines Vertriebsmitarbeiters aussehen

Die Vertriebsmitarbeiter sind das Herz eines Unternehmens, denn sie stellen den Kontakt zu den Kunden her und sorgen dadurch für den Absatz der Produkte. Innerhalb des Unternehmens bekleiden sie eine wichtige Funktion und entsprechend sollte auch ihr Arbeitsplatz ausfallen. Dort arbeiten nicht nur sie alleine, er ist in der Regel auch der Ort an dem Kunden zu persönlichen Gesprächen empfangen oder Absatzstrategien erarbeitet werden.

Ein ergonomischer Sitzplatz

Ein Vertriebsmitarbeiter, selbst wenn er zusätzlich im Außendienst tätig ist, verbringt sehr viel Zeit sitzend am Schreibtisch. Deshalb sind der Stuhl und Tisch die wichtigsten zwei Möbelstücke im Raum, die individuell an die Bedürfnisse des Mitarbeiters angepasst werden sollten. Der Bürostuhl sollte in erster Linie höhenverstellbar sein und im Idealfall kann der Mitarbeiter auch die Lehne individuell anpassen. Es gibt verschiedene Modelle an Bürostühlen, die spezielle ergonomische Bedürfnisse erfüllen und durch ihre Form beispielsweise den Lendenbereich und die Bandscheiben unterstützen. Optional kann der Stuhl auch mit Armlehnen ausgestattet sein, die die Schultern bzw. den Oberkörper beim Arbeiten entlasten. Grundsätzlich sollten Arme, Knie und Füße beim Arbeiten einen Winkel von 90° bilden und die Lehne einen leichten Druck auf den Rücken ausüben. Damit die Winkel eingehalten werden können, muss sich der Schreibtisch ebenfalls in der Höhe anpassen lassen.

Alles im Griff?

Die Arbeitsabläufe jedes Vertriebsmitarbeiters sind anders und entsprechend individuell sollten auch die Geräte bzw. Arbeitsmaterialien auf dem Tisch positioniert sein. Arbeitgeber sollten daher ihren Vertriebsmitarbeitern die Möglichkeit geben, auch Geräte wie den PC, Tablet, Telefon oder Drucker so zu positionieren, dass alles griffbereit und leicht erreichbar ist. Wichtig bei der Aufstellung eines Bildschirms ist jedoch, dass der Mitarbeiter einen möglichst großen Bildschirm bekommt, da damit auch produktiver gearbeitet werden kann, und sich dieser zwischen 50 und 70 cm von den Augen entfernt befindet. Der Blick sollte in einem Winkel von 30° leicht nach unten gehen und der Vertriebsmitarbeiter sollte in keinem Fall nach oben auf den Bildschirm blicken müssen.

Unterschätzte Raumgestaltung

Bei der Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes wird die Raumgestaltung selbst häufig unterschätzt. Diese beeinflusst jedoch die Arbeitsleistung ebenfalls, weshalb für angenehme Temperaturen und ausreichend Licht gesorgt werden muss. Grundsätzlich sollte das Büro groß genug sein, dass sich der Mitarbeiter im Vertrieb frei bewegen kann und auch ein eigener Platz vorhanden ist, in dem Kunden in einer entspannten Atmosphäre empfangen werden können.

Grundsätzlich muss immer Tageslicht vorhanden sein, zur Beleuchtung können noch in der Lichtintensität regulierbare indirekte Spots verwendet werden. Bei der Ausrichtung der Spots sollte darauf geachtet werden, dass diese keinen Schatten auf dem Schreibtisch machen bzw. es zu kleinen Spiegelungen auf dem Bildschirm kommt. Es muss auch möglich sein den Raum regelmäßig zu lüften und die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Sind all diese Dinge gegeben, können Sie sich sicher sein, dass die Arbeitsleistung Ihres Vertriebsmitarbeiters positiv beeinflusst wird.

 

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Die Redaktion der Vertriebszeitung.de

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