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8. Juni 2016 | 1561 Artikelaufrufe

Tipps für ein perfektes Bewerbungsschreiben im Vertrieb

Tipps für ein perfektes Bewerbungsschreiben im Vertrieb

Wer sich um eine Stelle im Vertrieb bewirbt, sollte sich bereits anhand des eigenen Bewerbungsschreibens verkaufen können. Standardfloskeln und unmotivierte Anschreiben landen in dieser Branche relativ schnell in der runden Ablage. Folglich gibt es wertvolle Tipps für ein passendes Anschreiben.

Recherche vor der Bewerbung bringt Pluspunkte

Ein Job im Vertrieb bedeutet Verkaufen. Dementsprechend kennt ein guter Verkäufer seine Produkte so gut wie seine Westentasche. Es macht Sinn, sich bereits vorab mit dem Unternehmen von Grund auf auseinander zu setzen. Wo wir produziert, was wird produziert? Welche Vertriebswege werden eingesetzt und wie erfolgreich ist die jeweilige Firma?

Einige Informationen hiervon können durchaus in das Anschreiben mit einfließen. In dem beispielweise erwähnt wird: „Da Ihre Firma im nächsten Jahr nach Japan exportiert, möchte ich Ihr Team mit meinen Qualifikationen unterstützen.“ Solche Angaben zeigen auf, dass sich der Bewerber nicht nur für die Arbeit an sich, sondern für diese spezielle Firma interessiert und sich hierfür bemüht.

Die eigene Passion in die Bewerbung einfließen lassen

Verkäufer, die ihren Job lieben, zeigen dies in jeder Hinsicht. Vertriebsprofis lassen dieses Gefühl direkt in das Anschreiben einfließen. Eine blumige Sprache darf es gerne sein und je nach Branche auch ein wenig direkter. Der Personalchef muss beim Lesen das Gefühl haben, dass sich der Bewerber aufs Beste präsentiert und es wert ist, genommen zu werden.

Eine professionelle Bewerbungsmappe ist immer vom Vorteil

Heutzutage bewerben sich viele Menschen per E-Mail. Wer die klassische Bewerbungsmappe per Post verschickt, zeigt deutlich mehr Interesse. Zudem wirken hochwertige Bewerbungsunterlagen seriöser und vertrauenswürdiger. Der Personalchef bekommt dadurch das Gefühl, dass sich hier nicht irgendwer bewirbt, der den Job nur halbherzig haben möchte, sondern jemand, der sogar viel Geld investiert. Schließlich fallen Postgebühren und Kosten für die Mappe an.

Auf keinen Fall darf ein professionelles Foto fehlen. Am besten im Anzug und mit einem freundlichen Gesicht. Gute Fotografen holen aus jedem Model das Beste raus und kennen gute Posen, die seriös wirken lassen. Das Anschreiben und der Lebenslauf wirken in Farbe und hochauflösend noch besser. Tipp: Lassen Sie Ihre Mappe direkt bei einer Druckerei (zB. Flyeralarm) drucken, dort gibt es viele günstige Druckmöglichkeiten. Eventuell auch eine eigene hochwertige Visitenkarte beilegen, so wie es der typsicher Verkäufer macht.

Soft Skills im Anschreiben nicht verheimlichen

Ob ehrenamtliche Tätigkeiten oder hochwertige Nebenjobs, wurden Soft Skills erarbeitet, gehören diese unbedingt ins Anschreiben. Wer beispielsweise als erfolgreicher Promotor tätig war, hat bei einem Vertrieb gute Chancen auf einen Job. Besonders dann, wenn es sich um einen Job bei einem Non Profit Unternehmen handelte, was bekanntlich viel Ehrgeiz abverlangt.

Eine Videobewerbung verschicken

In der heutigen Zeit ist es nicht schwer, ein Video zu drehen. Entweder mit dem Smartphone oder mit einem Camcorder lassen sich rasch ein paar Aufnahmen realisieren. Im Vertrieb kommt es auf ein seriöses Auftreten an. Wie gibt sich der Bewerber, wie ist dessen Aussprache zu beurteilen? Mit einem kleinen Bewerbungsvideo verkauft sich der Bewerber noch besser und kann gleichzeitig zeigen wie er vor der Kamera agiert. Ein Video lässt sich entweder per CD beilegen oder mit einem Link auf die eigene Homepage.

Unique Selling Proposition – das Alleinstellungsmerkmal präsentieren

Werden Produkte verkauft, weisen diese meist ein besonderes Merkmal auf, das sich von der Konkurrenz abhebt. Der Staubsauger ist beispielsweise besonders leise oder besticht durch einen ausdauernden Akku.

Das Alleinstellungsmerkmal gilt auch für den Bewerber selbst. Was bietet dieser der Firma, was andere Bewerber nicht haben? Ein Hobbyangler hat bessere Chancen auf den Job im Köder Vertrieb als jemand, der noch nie geangelt hat. Frauen, die Schuhe lieben, können diese besser verkaufen als Männer oder Personen, die ungern Schuhe kaufen.

Ein USP könnte ebenso sein, dass der Bewerber bereits im Ausland lebte und eine gewisse Kultur besonders gut kennt. Relevant ist, dass der USP zum jeweiligen Job passt und das repräsentiert was wirklich vorhanden ist. Sieht der Personalchef, dass der Bewerber in die Tiefe geht und seine eigenen Vorteile gut kennt, weiß dieser, dass auch seine Ladenhüter ein neues positives Gesicht von einem kreativen Bewerber erhalten.

Fazit

Wer einen Job im Vertrieb anstrebt, verkauft sich auf beste Art und Weise. Dann steht der neuen Karriere nichts mehr im Weg.

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Die Redaktion der Vertriebszeitung.de

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