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30. Oktober 2015 | 2501 Artikelaufrufe

Vertrieb

Vertrieb: Sicher Adressen kaufen

Wer nicht wirbt, der stirbt, sagte schon Henry Ford. Inzwischen leicht überstrapaziert, hat der Slogan doch nicht an Aktualität verloren. Warum überhaupt? Unternehmen streben nach Wachstum und Neukunden bedeuten Wachstum. Neukunden entstehen aus Interessenten und Interesse wird durch Werbung geweckt.

Im B2C Bereich denkt man bei Werbung sofort an TV & Co. Diese Form der Werbung ist aber sehr kostspielig und meist einfach nicht gezielt genug bzw. nur für besonders emotionale Themen geeignet (Essen, schnelle Autos, Beauty).

Viel weiter verbreitet ist das Direktmarketing, das gezielt Einzelpersonen und Unternehmen anspricht. Varianten sind klassische Werbebriefe oder Telemarketing. Doch welche Nummern soll man wählen und welche Adressen auf die Werbebriefe drucken? Genau für diese Zwecke kann man Adressen kaufen. Man muss nur seine Zielgruppe eingrenzen und sich für einen seriösen Adressenanbieter entscheiden.

Zielgruppeneingrenzung bei Firmenadressen

Im Bereich Firmenadressen ist vor allem die Branche ein ausschlaggebendes Selektionskriterium. Aber auch die Region, die Firmengröße oder die Gesellschaftsform können als Hilfsmittel zur möglichst genauen Eingrenzung der eigenen Zielgruppe dienen. Je nach Angebot kann auch eine Kombination verschiedener Kriterien sinnvoll sein. Beliebt sind z.B. branchenübergreifende Selektionen einer bestimmten Firmengröße in einem bestimmten Umkreis.

Beispielsweise kann für einen Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln die Branche Fitnessstudios interessant sein. In einer ersten Stichprobe könnte der Anbieter Fitnessstudios aus seiner Region anschreiben, die er in einem weiteren Schritt persönlich besucht und dazu befragt wie die Aktion und seine Produkte angekommen sind.

Mehrstufige Kampagnen

Im Direktmarketing werden gerne verschiedene Aktionen kombiniert, um eine besonders hohe Aufmerksamkeit und Antwortquote zu erzeugen. Häufig wird im ersten Schritt ein postalisches Mailing versendet und im zweiten Schritt mit Bezug auf das Mailing nachtelefoniert. Dadurch kann sich die Antwort- und Kaufquote potenzieren. Telefonmarketing zählt nach wie vor als erfolgreichstes Medium, um auf Produkte aufmerksam zu machen. Die Kaufquoten sind ca. 10-fach höher als bei reinen Postmailings.

Wichtig dabei ist es, die rechtlichen Regelungen in Deutschland einzuhalten. Fragen Sie Ihren Adressanbieter, was Sie mit den Adressen anstellen dürfen, wenn Sie sich unsicher sind.

Schwarze Schafe

Leider gibt es auf dem Markt der Adressanbieter auch schwarze Schafe. Diese sind mitunter besonders bekannt, weil sie sich durch regelmäßige Spam E-Mails immer wieder in Erinnerung bringen. Aber Achtung! Solche E-Mail Angebote stammen zumeist von unseriösen, leider sogar kriminellen Anbietern. Oft erhält der Kunde nach Zahlung keinerlei Adressen oder völlig veraltetes und unvollständiges Datenmaterial.

Anbieter, die für sehr günstige Adressen mit Werbeeinwilligungen werben, sollten genau überprüft werden. Eine gültige Werbeeinwilligung einzuholen ist aufwändig und kann entsprechend nicht zu Schleuderpreisen verkauft werden. Im B2B Bereich sind solche Werbeeinwilligungen in der Regel gar nicht verkäuflich, weil keine Firma wissentlich zustimmt, dass die Unternehmens-E-Mail für Werbezwecke weiter verkauft werden darf.

Seriöse Adresshändler

Auch wenn die schwarzen Schafe mitunter auffälliger sind, so sind die seriösen Adressanbieter in Ihrer Zahl doch weit überlegen. Eine gute telefonische Erreichbarkeit ist ein gutes Zeichen für einen seriösen Anbieter.

Lassen Sie sich zu Ihren Zielgruppen beraten und fragen Sie nach möglichen Irrläuferquoten. Fragen Sie außerdem nach der Rechtslage und wie Sie die Adressen verwenden dürfen. Seriöse Anbieter werden Ihnen hier ausführlich antworten können. Lassen Sie sich angebliche Werbeeinwilligungen auf jeden Fall schriftlich nachweisen.

Preisunterschiede bei Firmenadressen

Adresspreise variieren von wenigen Cent bis zu mehreren Euros – je nachdem, welche Detailtiefe verlangt ist, welche Aktualität gegeben ist und an welchen Anbieter man gerät. Spezialinformationen wie ein Ansprechpartner aus der IT oder die Größe des Fuhrparks müssen wegen des manuellen Rechercheaufwands extra berechnet werden und entsprechend kostspielig gestaltet sich eine Firmenadresse. Basisangaben wie der Firmenname, die Anschrift, die Branche und eine Telefonnummer hingegen erhält man (je nach Abnahmemenge) schon für Stückpreise unter 20 Cent. Vergleichen lohnt sich auf jeden Fall.

Zur Person

Anett Witke

Anett Witke arbeitet für den Adressenspezialisten Address-Base im Key Account Management. Sie konnte bereits beim STARK Verlag und bei der ARAG Versicherung jahrelang Erfahrungen im Marketing und Vertrieb sammeln, bevor sie 2011 zu dem jungen, aufstrebenden Unternehmen wechselte. Ihre vielfältige Marketingerfahrung setzt sie nun gezielt bei der Beratung unterschiedlichster Firmenkunden ein. www.address-base.de

Vertrieb: Sicher Adressen kaufen
Bewertung: 5

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Die Redaktion der Vertriebszeitung.de

2 Responses

  1. info@adressland.de'

    Netter Artikel von Frau Witke über die Vielfältigkeit des Direktmarketings.

  2. faust@faust-information.com'

    Anett Witke gibt wieder mal viele wertvolle Tipps. Jedoch gibt es durchaus auch noch andere seröse und günstige Adressanbieter, wie z.B. Faust Information mit http://www.adressdatenbanken.de

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