| CRM Datenflut
23. Oktober 2015 | 1945 Artikelaufrufe

Vertriebsaufgaben

Vertriebsaufgaben automatisieren: Pflegen Sie ihr CRM noch von Hand?

Die Arbeitswelt ist in den letzten Jahren durch professionelle Business-Software an vielen Stellen vereinfacht worden. Dennoch gibt es gerade im Vertrieb noch viele Aufgaben, die nicht automatisch sondern manuell durchgeführt werden.

Laut einer Studie von Proudfoot Consulting, nutzt der durchschnittliche Vertriebsmitarbeiter nur 21% seiner Zeit für das Verkaufen. Für die Studie wurde eine groß angelegte Recherche in mittleren bis großen Unternehmen durchgeführt. Über 10.000 Stunden verbrachten Berater in den Unternehmen, um den Vertrieb zu begleiten. Die Ergebnisse sind von einer optimalen Situation noch weit entfernt.

Die Zeitverteilung eines Vertriebsmitarbeiters

  • 21% fürs Verkaufen
  • 27% für Verwaltungsaufgaben
  • 20% für Reisen
  • 14% für das Lösen von Problemen
  • 18% für Sonstiges

Wenn man bedenkt, dass ein Vertriebsmitarbeiter nur 1/5 seiner Zeit tatsächlich zu seiner ursprünglichen Tätigkeit kommt, sollte man den Arbeitsalltag überdenken.

Unnötige Verwaltungsaufgaben automatisieren

Diese 27% an Verwaltungsaufgaben, die in der Regel mit der Pflege- und Recherche von Kontaktdaten verbunden sind, können reduziert werden. Je nach Tätigkeitsumfeld und Aufgabenbereich (Warm- oder Kaltakquise), sind die Recherche bzw. die Datenpflege der größere Zeitfresser. Die Daten sollen alle umfangreich in das Unternehmens-CRM gepflegt werden. Zudem müssen die Kontaktdaten öfters aktualisiert werden, wenn ein Ansprechpartner das Unternehmen verlässt, oder eine Firma den Standort wechselt.

Datenqualität lässt zu wünschen übrig

Und wie sieht es mit der Datenqualität in ihrem CRM aus? Eine CRM-Studie von ZS Associates besagt, dass nur 24% der Befragten die Genauigkeit der CRM-Daten als „hoch“ oder „sehr hoch“ einschätzen. Und 74% der Befragten erachten die Steigerung der Datenqualität im eigenen CRM-System als eine hoch zu priorisierende Aufgabe.

Ein erster Ansatz der Verbesserung

Um diesen beiden Hindernissen entgegenzuwirken, hat die Firma snapADDY mit dem snapADDY Grabber eine Softwarelösung entwickelt, die sowohl die Datenqualität im CRM steigern kann, als auch die Verwaltungsaufgaben minimiert. Der Adress-Grabber erkennt automatisch die wichtigen Felder einer Adresse und kann so automatisch neue Leads oder Kontakte im CRM-System anlegen. So erspart sich der Vertriebsmitarbeiter pro neuem Kontakt mindestens 3-4 Minuten Zeit und eliminiert Tippfehler aus dem Prozess der Datenübernahme. Aktuell gibt es den snapADDY Grabber als Anbindung an Salesforce, MS Dynamics CRM und pipedrive. Die nächsten CRM-Systeme werden gerade an den Adress-Grabber angebunden.

Dabei ist die Datenübernahme nur der erste Schritt in diese Richtung. Schon für den Winter ist eine Erweiterung geplant, die automatisch E-Mail Signaturen mit CRM-Daten abgleichen kann. So können die Kontaktdaten automatisch auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Mit den snapADDY-Lösungen sollen die Verwaltungsaufgaben für Vertriebsmitarbeiter um bis 20% reduziert werden. In diesem Zuge ist zudem eine Software geplant, die potentielle Leads automatisch vorschlägt und unnötige Pflegearbeit komplett aus dem Arbeitsalltag verbannt.

Weiterführende Studie: http://bit.ly/1KnB8dC

 

Zur Person

Jochen Seelig snapaddyJochen Seelig liebt und lebt den Vertrieb. Er hat digitale Medien an der DHBW in Ravensburg studiert und ist 28 Jahre jung. Nach seinem Studium hat er in diversen Firmen Erfahrung in Marketing & Vertrieb gesammelt. Er ist Geschäftsführer der snapADDY GmbH. https://www.snapaddy.com/index.html

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