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1. Dezember 2016 | 860 Artikelaufrufe

Der Striezelmarkt von oben

Weihnachtsmärkte in alle Himmelrichtungen

Das Christkind steht schon fast vor der Tür und vergangene Woche haben die Weihnachtsmärkte ihre Pforten geöffnet. Und da muss es keine Vertriebsstrategie sein, die besten Kunden mit einem Glühwein noch auf den letzten Metern besinnlich zu stimmen, sondern einfach nur ein persönliches Dankeschön für ein erfolgreiches, partnerschaftliches und konstruktives vergangenes Jahr. Vertriebszeitung.de hat in allen Himmelrichtungen Weihnachtsmärkte gecheckt – hier unser Resümee:

 

Süd

Es muss nicht immer der größte Weihnachtsmarkt sein. Besuchen Sie statt des Nürnberger Christkindlesmarktes doch einmal den romantischen Weihnachtsmarkt am Schloss Thurn und Taxis in Regensburg. Bereits ab 12 Uhr mittags öffnen traditionelle Handwerker, Lebküchner und Glühweinhütten ihre Buden vor der pittoresken Schloss-Kulisse. Köstliche altbayerische Schmankerl werden über offenen Feuerstellen zubereitet. Verschiedene Programmpunkte sowie der tägliche Auftritt des fürstlichen Christkindes machen den Weihnachtsmarkt in Regensburg – einer der schönsten Städte der Welt – zu einem wunderbaren Erlebnis.

 

Ost

Der Dresdner Striezelmarkt ist der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Seit dem Jahr 1434 wird er auf dem Dresdner Altmarkt veranstaltet und verdankt seinen Namen dem traditionellen Gebäck aus Hefeteig. Täglich von 10 bis 21 Uhr lassen sich Besucher aus aller Welt nicht nur sächsische Köstlichkeiten wie Stollen und Striezel schmecken, sondern bewundern ein weiteres Superlativ: Denn der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands ist auch Standort für die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide.

 

West

Der Westen Deutschlands hat aufgrund seiner hohen Bevölkerungsdichte und der zahleichen Großstädte auch die meisten Weihnachtsmärkte; doch der schönste – wie wir finden – ist der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom. In der Mitte des Marktes ist ein imposanter Weihnachtsbaum mit 70.000 LEDs platziert. Drumherum verkaufen Büdchen traditionelles Holzspielzeug, kölsche Köstlichkeiten und Spekulatius. Wochentags ab 11 Uhr geöffnet.

 

Nord

Die Norddeutschen können nicht nur Fischbrötchen – so viel ist klar. Der Weihnachtsmarkt Jungfernstieg ist an Romantik kaum zu überbieten. Der „Weiße Zauber“ bietet neben seinem einzigartigen Ambiente – mit der besonderen Lichtinszenierung in silber-goldenem Farbenspiel – Kunsthandwerk, Wintermode, Spielzeug, Schmuck, Porzellan, weihnachtliche Dekoration und Geschenk-Ideen. Wer es etwas exotischer mag, bestellt anstelle des Glühweins einen heißen Caipirinha.

 

Foto: Dresdner Striezelmarkt by LH DD Wifö

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Betriebswirtin, seit 2011 Chefredakteurin der Vertriebszeitung.de, zuständig für Marketing und PR bei der SUXXEED Sales for your Success GmbH, Nürnberg. Zuvor langjährige Tätigkeit im Produkmanagement großer Konsumgüterhersteller. info@vertriebszeitung.de

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