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12. Juni 2015 | 2416 Artikelaufrufe

Werbeartikel

Werbeartikel im Vertrieb: Was sind sie wirklich wert?

Die Wirkung von Werbeartikeln anzuzweifeln wäre töricht. Vor allem im Vertrieb sind sie ein wiederkehrendes Instrument, dem man erstaunlichen Wirkungseffekt nachsagt. Doch was hat es mit den bedruckten Artikeln auf sich? Sind sie tatsächlich ein treuer Begleiter eines jeden Sales Managers? Und was halten Ihre deutschen Kunden von individualisierten Giveaways?

Große Beliebtheit von Werbeartikeln

Für Unternehmen gibt es viele Arten, um mit Zielgruppen in Kontakt zu treten – Sei es ein TV-Spot, die Radio-Werbung oder eine Anzeige in der Tageszeitung. Doch trotz unzähliger Möglichkeiten, Aufmerksamkeit zu erlangen, setzen Unternehmen am oft auch auf Werbeartikel.

48% der deutschen Firmen verwenden Werbeartikel und geben für diese jährlich 3,48 Mrd. Euro aus. Lediglich vom Fernsehen als Werbemilliardär schlechthin werden die Werbeartikel in Sachen Ausgaben überboten. Doch bedruckte Kugelschreiber, gravierte USB-Sticks oder bestickte Schlüsselbänder sind nicht allein wegen ihres kleinen Preises, der nicht selten einem Cent-Betrag gleicht, überzeugend. So ergab eine Umfrage unter deutschen Unternehmen, dass diese Werbeartikel einsetzen, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. 84% der Unternehmen sind darüber hinaus überzeugt, dass durch die häufige Nutzung der Werbeartikel ein besonders nachhaltiger Werbeeffekt entsteht, den andere Werbekanäle nicht bieten. Zudem wirken sich haptische Werbeträger positiv auf das Unternehmensimage aus.

Doch was wären die wirkungsvollen Marketinginstrumente ohne eine ebenso große Beliebtheit bei den Adressaten der individuellen Werbemittel. Aus einer Studiensynopse geht hervor: Die Deutschen mögen Werbeartikel sehr gern. Nicht nur, dass 95% von ihnen Werbeartikel besitzen. Auch sind 73% Ihrer deutschen Zielgruppe der Meinung, viel zu selten Werbeartikel zu bekommen. Gegenüber anderen klassischen Marketinginstrumenten äußern sich die Befragten hingegen eher negativ. So geben 66% an, sich von TV-Spots gestört zu fühlen. Bei Werbung im Briefkasten sind es sogar 78%. Es wird klar: Werbeartikel sind die beliebteste Form der Werbung und dank Ihrer Beliebtheit steigen ihre Werbeeffekte.

Einsatz bei Kundengewinnung und Kundenbindung

Werbeartikel haben im Vergleich mit anderen Werbeträgern einige Stärken. Ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis ist hier ebenso zu nennen, wie Ihre Vielseitigkeit in Aussehen und Gestaltung. Werbeartikel können jede gewünschte Form annehmen und so wirklich gekonnt die Sache des Anbieters vertreten. Das heißt auch, dass mit Kugelschreibern noch längst nicht der Horizont der Werbemittel erreicht ist. Stattdessen lässt sich der Werbeartikel gezielt an die Vertriebsobjekte anpassen.

So zeigen Verkäufer mit den Giveaways nicht nur Aufmerksamkeit gegenüber potentiellen Kunden, sondern beweisen auch ihre Kreativität. Bei der Auswahl der Werbeartikel, die sie im Vertrieb unterstützen können, sollten sie nicht nur auf die Originalität achten. Für den Beschenkten spielen der konkrete Nutzen, eine hohe Qualität und eine einfach Handhabung eine sehr große Rolle. Insgesamt haben diese Eigenschaften einen weitreichenden Einfluss auf die Wirkung der Werbemittel und entscheiden über Sympathie zum werbenden Unternehmen oder Missachtung.

Einzigartig sind Werbeartikel aber nicht nur aufgrund der unzähligen Formen, die sie annehmen können. Auch die Verzierung der haptischen Werbegeschenke ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Werbeträgern. Deshalb empfiehlt sich ein Design, angepasst an die Corporate Identity, zum Beispiel mit Logo oder Slogan.

So wirken Werbeartikel im Vertrieb

Aber was macht die Wirkung von Werbeartikeln eigentlich aus? Sie unterscheidet sich grundlegend von jener im Fernsehen, Radio und Co, denn Werbeartikel zählen zur haptischen Werbung. Das bedeutet, sie sind anfassbar und können so wirklich alle Sinne ansprechen. Erhalten Kunden, z.B. bei einer Verkaufsaktion am POS einen individuellen Werbeartikel, prägt sich die aufgedruckte Botschaft im Gedächtnis schneller ein, da der Tastsinn beteiligt ist.

So entfaltet nicht nur der Besitzer des Werbeartikels einen gewissen Sympathiewert dem Werbenden gegenüber, sondern auch das Umfeld des Beschenkten wird angesprochen. Dies zeigte die ASI Impressions Study mit den sogenannten Brand Impressions. Sie belegt, dass beispielsweise ein Kugelschreiber in seinem Produktlebenszyklus 5615 Blickkontakte mit einem Logo generieren kann.

Der Einsatz von Werbeartikeln dient also nicht nur der Pflege bestehender Kundenbeziehungen. Er ist auch ein Instrument zur Akquirierung neuer Kunden – im Vertrieb ist dies ohne Frage überlebenswichtig.

 

Weitere Informationen zu den Studien finden Sie hier:

https://www.asicentral.com/research/impressions-study/2014/

http://www.gww.de/studien/wa-monitor.html

Werbeartikel: www.allbranded.de

Werbeartikel im Vertrieb: Was sind sie wirklich wert?
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