Beiträge von Prof. Dr. Christian Schmitz

Univ.-Prof. Dr. Christian Schmitz ist Lehrstuhlinhaber am Sales & Marketing Department der Ruhr-Universität Bochum, Hauptdozent an der Executive School der Universität St. Gallen (CH) und Programmleiter 'Sales Driven Company' der Universität St. Gallen.


Rabatte
Allgemein gilt, dass es circa zehnmal teurer ist, einen Neukunden zu akquirieren, als einen Bestandskunden zu halten. Nicht nur wegen solcher Aussagen aus dem Vertriebs-Einmaleins hat das Kundenbindungsmanagement in vielen Unternehmen enorm an Bedeutung gewonnen. Ein weit verbreitetes Werkzeug der Vertriebler in diesem Kontext: Rabatte, vor allen Dingen für Neukunden. Deren Einsatz und Höhe entwickelt sich schnell zu einem sensiblen Balanceakt mit den Kundenerwartungen – birgt jedoch auch großes Potential für deren langfristige Bindung. Preisnachlässe sollen die Kundenzufriedenheit steigern Preisnachlässe sind eines der kostspieligsten Werkzeuge im Marketing. ...Weiterlesen
Immer mehr Konsumenten nutzen heutzutage vielerlei verschiedene Kontaktpunkte zu Unternehmen, teilweise sogar parallel. Für die Anbieter bedeutet dies eine Reihe von Herausforderungen, jedoch auch viele neue Chancen. Ein wichtiges Stichwort ist dabei die Gestaltung der sogenannten Customer Journey. Das Nebeneinander von offline- und online-Kanälen stellt hierbei einen viel diskutierten Bereich dar. Ersetzt Online- den Offlinehandel? Oder ergänzen sie sich? Wie so oft liegt die Wahrheit vermutlich in der Mitte – abhängig von der Situation, aber folgenreich für Ihren Absatz. Multichannel, Crosschannel, Omnichannel – E-Commerce, Telefon, E-Mail, Außendienst, Social Media, ...Weiterlesen
Markenverbundenheit
Zeit ist eine der wichtigsten Ressourcen im Vertrieb. Egal ob B2B oder B2C – investiert ein Verkaufsberater viel Aufwand in bestimmte Produkte, Kunden oder Marken, wirkt sich dies positiv auf den jeweiligen Vertriebserfolg aus. Die Ressourcenverteilung ist also entscheidend. Erst recht, wenn ein breites Markenportfolio zur Verfügung steht, stellt sich die Frage: Wie steuere ich effektiv den investierten Aufwand? Die emotionale Verbundenheit eines Vertrieblers mit einer speziellen Marke wurde hierbei bis dato weitgehend vernachlässigt – fatalerweise, wie wir im Folgenden aufzeigen. Geht es um die Motivation und Steuerung ...Weiterlesen
Lösungsvertrieb
Längst stehen Entwicklung, Ausgestaltung und Vertrieb von Lösungen im Mittelpunkt des modernen B2B-Vertriebs. Im Vergleich zum klassischen Verkauf von Produkten kommt hierbei dem Beziehungsaspekt eine noch größere Bedeutung zu. Entsprechend zentral ist die Rolle des Verkaufsberaters für den Vertriebserfolg– ein Effekt, den Sie unmittelbar beeinflussen können. An der Entwicklung und Implementierung einer ganzheitlichen, speziell an die individuellen Kundenbedürfnisse angepassten Lösung sind sowohl von Kunden- als auch von Lieferantenseite vielerlei Parteien, Interessens- und Expertengruppen beteiligt. Dies erfordern oft schon allein die Komplexität der angebotenen Produkte bzw. Services sowie ...Weiterlesen
Ethik im Vertrieb
In Zeiten eines immer stärker werdenden Wettbewerbs – forciert auch durch die fortwährende Digitalisierung – sehen sich Verkaufsberater kontinuierlich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Kundenbedürfnisse müssen erfüllt, Umsatzziele erreicht und Unternehmensvorgaben eingehalten werden. Hinzu kommen ethische und moralische Verpflichtungen gegenüber Kunden, dem Unternehmen und den eigenen Kollegen. Die Vertriebsführung kontrolliert die Umsetzung der einzelnen Ethik-Vorgaben und nimmt somit eine entscheidende Rolle ein. Stimmt das Verhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeiter, kann dies einen enormen Hebel für Ihre Vertriebsperformance bedeuten. Die Wichtigkeit von guter Führung im Vertrieb ist hinlänglich bekannt ...Weiterlesen
Markenverbundenheit
Bekannt ist sie vor allem als ultimatives Ziel für die Kunde-Marken-Beziehung. Die Markenverbundenheit, also die Intensität der Verbindung zwischen einer Marke und der eigenen Person, wurde bisher vielfach auf solcherlei kundenbezogene Wirkungsweisen reduziert. Die Verbundenheit von Vertrieblern zu den Marken, die sie verkaufen, spielte hingegen eine untergeordnete Rolle. Dabei stellt sie im Verkaufsalltag eine wichtige Ressource dar – mit unmittelbaren Auswirkungen auf Mitarbeiterzufriedenheit und Leistung. Ein Job im Vertrieb bringt klare Anforderungen mit sich. Diese können sehr vielfältiger Natur sein und sich auf den Verkaufsprozess an sich, ...Weiterlesen
Kundenorientierung
Keine Frage – ein klarer Schwerpunkt der Marketing- und Vertriebs-Aktivitäten vieler Unternehmen liegt auf dem Beziehungsaufbau und der Generierung von nachhaltigem Kundennutzen. Kunden sollen auf diesem Wege möglichst langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Ein konsequenter Kundenfokus ist in diesem Kontext unerlässlich. Doch welche Faktoren gilt es generell auf dem Weg von Kundenorientierung zu Zufriedenheit und Loyalität zu beachten? Welche Werttreiber gibt es und wie kann man diese ausnutzen? Als Repräsentant des Unternehmens vor dem Kunden sind Vertriebsmitarbeiter eine wichtige Schnittstelle zwischen der vorgegebenen Unternehmensphilosophie und deren ...Weiterlesen
Verfehlung
Fehler passieren – selbst den besten Vertrieblern. Es kann immer mal vorkommen, dass ein Kunde bemängelt, es sei bei einem Abschluss ursprünglich etwas anderes vereinbart worden. Eine andere Dimension bekommt die Verfehlung jedoch, wenn sie bewusst passiert, der Verkäufer sie also mit voller Absicht begeht. Wichtig für die  Führungskraft ist in diesem Fall vor allen Dingen, wie mit den jeweiligen Beschwerden und Reklamationen umgegangen wird – denn ein Kunde, der sich betrogen fühlt, wird in der Regel nicht mehr lange Ihr Kunde sein. Was tun, wenn mal ...Weiterlesen
Individualisierung: So machen Sie Ihren Service zum Erlebnis
Eine verstärkte Serviceorientierung ist neben der Digitalisierung der zentrale Megatrend im Vertrieb. Gerade in Zeiten sich immer mehr ähnelnder Produkte bietet der Service eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich vom Wettbewerb zu differenzieren und abzusetzen. Aber auch reine Dienstleistungsunternehmen sind von den aktuellen Entwicklungen betroffen. Ein junges Ehepaar geht mit seinem vier Jahre alten Kind essen. Beide Eltern sind berufstätig, sehen sich aufgrund von regelmäßigen Geschäftsreisen oft mehrere Tage nicht. Auch heute haben sie einen anstrengenden Tag hinter sich. Nach dem Essen möchte das Kind unbedingt noch ein Eis ...Weiterlesen