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Datenbrillen & Virtuelle Realität: Interessante Einsatzmöglichkeiten im Vertrieb

von Fritz Meier
Datenbrillen im Vertrieb
(c) ekkasit919/stock.adobe.com

Digitale Datenbrillen sind aktuell bei Privatnutzern und Unternehmen so beliebt wie nie zuvor. Eine Folge dieser großen Beliebtheit ist, dass die Brillen für immer mehr Anwendungen genutzt werden. Auf diese Weise wird die Anzeigentechnik durch die Datenbrillen langsam aber sicher durch die Nachfrage und Nutzungsszenarien revolutioniert. Doch wie genau funktionieren die digitalen Brillen eigentlich und welche Vorteile bieten sie speziell im Vertrieb?

Datenbrille ist nicht gleich Datenbrille: Unterschiede in Bauweisen und Funktion

Unter dem Wort „Datenbrille“ werden üblicherweise AR- und VR-Brillen zusammengefasst. Trotz der ähnlichen Schreibweise sollten die beiden Brillenarten unter keinen Umständen in einen Topf geworfen werden, da die Funktionsweisen sehr unterschiedlich sind.

So bilden VR-Brillen eine virtuelle Umgebung ab, während AR-Brillen die reale Welt mit zusätzlichen Informationen versehen. Bei VR-Brillen, wie etwa der Oculus Rift, blickt der Nutzer durch spezielle Linsen auf ein kompaktes, hochauflösendes Display. Hinzu kommen diverse Sensoren, die unter anderem Kopf- und Handbewegungen erfassen können. Eine Software überträgt dann die Bewegungen in die virtuelle Realität, was für eine besonders hohe Immersion sorgt.

Bei AR-Brillen wie der Microsoft HoloLens, blickt der Nutzer hingegen durch ein digitales Brillenglas, auf dem Informationen eingeblendet werden können. Was der Nutzer sich gerade ansieht, wird dabei von einer integrierten Kamera erfasst und ergänzt.

Welche Probleme können Datenbrillen im Vertrieb effektiv aus der Welt schaffen?

Ein besonders großer Vorteil von VR-Brillen ist, dass Visionen, Planungen oder andere abstrakte Dinge relativ einfach und kosteneffizient sowie realitätsnah dargestellt werden können. Dies ist vor allem bei der Kommunikation mit Auftraggebern und Kunden im Vertrieb besonders hilfreich.

So sind technische Zeichnungen oder andere Modellierungen von Planungen für Laien häufig nur sehr schwer zu verstehen, was wiederum schnell zu Missverständnissen führt. In einer virtuellen Umgebung sieht der Kunde ein realistisches Abbild des späteren Produktes und kann mit diesem sogar zusätzlich interagieren. Auf diese Weise können Unternehmen deutlich effizienter auf Kundenwünsche eingehen, Produkt verbessern und den Vertrieb optimieren. Weiterhin können so Probleme wie abweichende Vorstellungen noch in der Planungsphase erkannt und frühzeitig eliminiert werden.

Welche weiteren Vorteile ergeben sich für den Einsatz von Datenbrillen im Vertrieb?

Neben den bereits genannten Punkten bieten Datenbrillen viele weitere Vorteile. So lassen sich zum Beispiel Individualisierungen von Produkten mit VR-Brillen sehr einfach umsetzen.

Auch AR-Brillen bieten im Hinblick auf die Präsentation von Produkten einige Pluspunkte. Beispielsweise können Kunden etwa auf Messen oder im Außendienst ein Produkt vor Ort durch die Brille begutachten und sich dabei einzelne Bauteile im Detail oder noch nicht tatsächlich verfügbare Funktionen in 3D simulieren lassen.

Weiterhin ist es ebenfalls möglich, dass Kunden die AR-Brillen an einem bestimmten Ort wie den eigenen vier Wänden nutzen, um zu prüfen, wie gut ein Produkt mit der realen Umgebung harmoniert.

Was gibt es abschließend zum Thema Datenbrillen zu sagen?

Wie sich zeigt, spielen VR- und AR-Brillen schon heute eine wichtige Rolle in vielen Unternehmen. Trotz des noch recht jungen Alters der Technik haben Datenbrillen in den Bereichen Produktpräsentation und Vertrieb sowie Forschung und Kundenkommunikation mittlerweile einen festen Platz.

Aktuell stehen einer weiten Verbreitung nur noch die Kosten für Datenbrillen im Weg, allerdings werden diese schon bald weiter sinken und dann auch für den Einsatz im Vertrieb immer interessanter werden. Da das Potenzial der Datenbrillen gigantische Ausmaße besitzt, kann in Zukunft mit einer stark zunehmenden Verbreitung von VR- und AR-Brillen gerechnet werden.

Fritz Meier, Trensco GmbH – https://www.hd-toner.de

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