Archiv Wissen


Verkäufer
Glücklicherweise sind nicht alle Verkäufer und Vertriebler gleich. Jeder hat seine Eigenarten, Stärken, Schwächen und Marotten. Und das ist gut so. Von der Vielfalt profitieren die Unternehmen und die Kunden gleichermaßen. Was alle suchen, ist die universelle Erfolgsformel für die Arbeit von Verkäufern und für die Organisation des Vertriebes im Allgemeinen. Ich habe sie noch nicht gefunden und wenn ich sie hätte, dann würde ich schon längst meinen unermesslichen Reichtum irgendwo an einem schönen Ort auf dieser Welt genießen. Was es aber sehr wohl gibt, sind ein ...Weiterlesen
Customer Experience Management im B2B
Jeder Kontakt, den ein potenzieller Kunde mit einem Unternehmen hat, beeinflusst seine Kaufentscheidungen. Das gilt für den B2B-Kunden ebenso wie für den B2C-Bereich. Je positiver die Erfahrungen mit einem bestimmten Anbieter entlang des Entscheidungsprozesses sind, desto wahrscheinlicher entscheiden sich Interessenten für ihn. Und bleibt die Kundenerfahrung, Customer Experience, über den gesamten Kundenlebenszyklus hinweg konsistent, halten die Kunden dem Unternehmen langfristig die Treue. Um die Erfahrungen der Kunden dementsprechend zu steuern, benötigen Unternehmen ein strategisches Customer Experience Management im B2B. Unternehmen müssen ihren definierten Wunschkunden an jedem einzelnen ...Weiterlesen
Customer Centricity: Bitte nicht um Zufriedenheit betteln
Viele Premiummarken plakatieren in großen Lettern: Bei uns steht Kundenbegeisterung an erster Stelle. Customer Centricity! – Und speisen ihre Kunden dann mit nervenden automatisieren Prozessen ab. Glaubwürdig ist das nicht. Dabei spielt gerade die Kundenorientierung eine Schlüsselrolle, um sich von den Wettbewerbern abzuheben. Wie der Kunde König wird, zeigt der Vertriebsprofi Stefan Reutter. „Sehr geehrter Kunde, sollte der Hersteller sich in den kommenden Tagen bei Ihnen melden, bewerten Sie unseren Service doch bitte mit ‚überaus zufrieden‘. Herzlichen Dank.“ Hallo? Wie peinlich ist das denn? Die E-Mail erhielt ...Weiterlesen
Vertriebsvergütung
Die klassische Vertriebsvergütung kann vielen Ansprüchen meist nicht gerecht werden. Sie operiert oft langweilig – Mehrleistung lohnt sich zu wenig – und vergütet oft nicht die eigentlichen Ziele und Interessen des Vertriebs. Das führt dazu, dass im Unternehmen der Eindruck entsteht, als befinde sich der Vertrieb nicht auf der optimalen Erfolgsspur: Die Produkte und Leistungen stimmen, der Erfolg stellt sich aber trotzdem nicht in dem Maße ein, in dem es möglich wäre. Eine wirkungsvolle Vertriebsvergütung verfolgt stets mehrere Ziele: Sie will die Mitarbeiter einkommensmäßig über ihre Leistungen ...Weiterlesen
Vertriebs-Recruiting
„Matching“ führt beim Vertriebs-Recruiting zum richtigen Kandidaten Ob drei oder dreizehn Jahre Berufserfahrung, Master oder Diplom, Studium oder Ausbildung: Reine Zahlen, Daten und Fakten sagen nicht zwingend etwas über einen potenziellen Mitarbeiter aus. Neben der Fachkompetenz kommt es beim Vertriebs-Recruiting auf die richtigen Softskills der Bewerber an. Innovative Jobportale geben an, dies zu berücksichtigen. Dazu kommt: Finden Unternehmen und Mitarbeiter per Algorithmus zusammen, sparen sich Kandidaten das Schreiben von Bewerbungen und Personaler müssen sich nicht mehr durch Unterlagen wühlen. Bewerbungen sichten kostet Zeit Vertriebschefs, die einen neuen ...Weiterlesen
Vertriebsleiter
Viele Vertriebsleiter verbringen zu viel Zeit mit unproduktiven Tätigkeiten. Es gilt, sich dessen bewusst zu werden und das eigene Verhalten zu ändern. Ein psychologischer Trick hilft dabei.  Erfolgreiche Menschen – und das gilt insbesondere auch für Manager im Vertrieb – messen ihrer Zeit ausnahmslos einen besonders hohen Stellenwert bei. Zeitverschwendung kommt für sie nicht in Frage. Ihnen ist bewusst, dass sie kein wertvolleres Kapital haben als Zeit. Das heißt: Ein effektives Zeitmanagement ist von ganz wesentlicher Bedeutung, damit Sie als Vertriebsleiter noch besser werden können. Doch der ...Weiterlesen
Vertriebsprovision
Zu viele Unternehmen setzen immer noch Vertriebsprovisionen ein, bei der die Mitarbeiter nach Leistungskriterien und Zielen vergütet werden, auf die sie im Grunde wenig oder keinen Einfluss haben. Z.B. werden Innendienstmitarbeiter über die Vertriebsprovision an einen Außendienst-Umsatz angebunden, ohne diesen nachhaltig beeinflussen zu können. Oder es werden Mitarbeiter im Außen- und Innendienst in allgemeine Unternehmensergebnisse (Umsatz, Auftragseingang, Ertrag) eingebunden, die „zu weit weg“ vom Mitarbeiter stattfinden, wobei der Mitarbeiter den Eindruck gewinnt, dass er diese Kriterien nicht beeinflussen kann. Solche Vertriebsprovisionen greifen nicht, ihre Wirkung ist nicht ...Weiterlesen
Preiserhöhungen im B2B-Vertrieb
Viele Unternehmen erhöhen, bevorzugt zum Jahreswechsel, ihre Preise – zum Beispiel, weil ihre Kosten gestiegen sind. Den meisten Verkäufern von Investitionsgütern und Industriedienstleistungen fällt es schwer, mit den Bestands- oder Stammkunden die hierfür nötigen Gespräche über Preiserhöhungen im B2B-Vertrieb zu führen. Also sollten sie hierauf vorbereitet werden. Die Preise erhöhen – viele Vertriebsmitarbeiter von Herstellern von Industriegütern und Anbietern von Industriedienstleistungen scheuen sich davor, mit dieser Zielsetzung in Vertragsverhandlungen zu gehen. Denn sie wissen aus Erfahrung, kaum sitzen sie den Einkäufern bei ihren Stammkunden gegenüber, beginnen diese ...Weiterlesen
Vertriebsmitarbeiter
Die Motivierung von Vertriebsmitarbeitern durch äußere Anreize wie Incentives, Prämien und Boni gleicht oft einem Strohfeuer. Nachhaltiger steigt die Leistung, wenn die innere Motivation der Mitarbeiter geweckt wird – nicht nur im Vertrieb. „Man muss die Mitarbeiter im Vertrieb ständig neu motivieren. Sonst sackt ihre Leistung ab.“ Gewiss kennen Sie solche Aussagen, denn viele Führungskräfte nicht nur im Vertrieb sind hiervon überzeugt. Also sind sie ständig auf der Suche nach Methoden, um ihre Mitarbeiter zu motivieren. Und mal setzen sie beim Motivieren stärker auf solche Instrumente wie ...Weiterlesen
Umsatzsteigerung durch Kleinkundenmanagement
IT-Firmen kennen und lieben Großkunden. Kein Wunder, denn mit ihnen erzielen sie den Löwenanteil ihres Umsatzes. Schade, dass nur jeder Fünfte ein Corporate-Kunde ist, der Rest des Kundenstamms aus vielen kleinen, oft unbekannten Partnern besteht. Das Potenzial der C-Kunden gezielt auszuschöpfen, kann sich aber durchaus lohnen. Der Vertrieb wird gerne und oft als »Seele« jedes Unternehmens bezeichnet. Läuft es rund, wird kaum ein Geschäftsführer Handlungsbedarf diagnostizieren. Doch spätestens, wenn die Umsätze stagnieren oder gar fallen, wird der Gemütszustand mancher Vertriebsteams auf die Couch gelegt. Und »Patienten« gibt ...Weiterlesen
Teamorientierte Vergütung
Fast alle Unternehmen, die sich heute daran machen, eine neue variable Vergütung im Vertrieb einzuführen bzw. ihr bisheriges Vergütungssystem nachhaltig zu verändern, verfolgen das Ziel, mehr Teamdenken im Vertrieb zu verankern. Von 10 Vergütungsmodellen, die heute eingeführt werden, beziehen schätzungsweise 9 neben dem Außendienst den Innendienst mit ein, das Produktmanagement, den Service etc., um über die teamorientierte Vergütung den ganzen Vertriebsbereich näher zusammenrücken zu lassen.   Dabei geht es aber nicht darum, „Gieskannen-Lösungen“ zu praktizieren, d.h. sämtliche Mitarbeiterbereiche nach den gleichen Vergütungskriterien, wie z.B. Umsatz, zu vergüten. ...Weiterlesen
Kleinkunden
Großkunden sind der Traum vieler Verkäufer. Sie bringen Umsatz „en masse“. Eine andere Frage ist, ob das Geschäft mit ihnen auch ausreichend zum erforderlichen Deckungsbeitrag beisteuert. Da Großkunden auch von den Mitbewerbern stark umworben werden, bekommen sie häufig Sonderkonditionen, die sich zwar im Umsatz niederschlagen, aber eben nicht in gewinnbringenden Zahlen. Ist es also doch besser auf kleine Kunden zu setzen? Geringere Umsätze addieren sich in der Summe schließlich auch zu stattlichen Beträgen. Wie so oft, liegt auch hier der Schlüssel in der goldenen Mitte: Weder allein ...Weiterlesen