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Körpersprache Im Vertrieb: Was Frauen und Männer unterscheidet

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Körpersprache Im Vertrieb: Was Frauen und Männer unterscheidet
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Das Auftreten eines Menschen wird zu 55 Prozent durch seine Körpersprache bewertet und nur 7 Prozent der Botschaft werden durch die tatsächlich gesprochenen Worte beurteilt, wie wissenschaftliche Erkenntnisse belegen. Dies verdeutlicht, wie wichtig es ist, auf seine eigene Gestik und Mimik sowie auf die der Gesprächspartner zu achten.

Abgesehen von ihrer Bedeutung im Privatleben kann eine richtig eingesetzte Körpersprache im Berufsalltag bei Vorstellungsgesprächen, Verhandlungen und Kundenterminen zum Erfolg beitragen. Zum einen ist es dadurch möglich, den eigenen Auftritt positiv zu unterstreichen, und zum anderen, auf bestimmte Situationen besser reagieren zu können.

Wie Gestik und Mimik eingesetzt werden können

Grundsätzlich ist es empfehlenswert zu lächeln, eine offene Körperhaltung zu zeigen, ruhig zu bleiben und Blickkontakt zu halten. Denn ein gesenkter Blick zeugt von Unsicherheit, verschränkte Arme können Ablehnung kommunizieren und verkniffene Gesichtszüge deuten auf Missbilligung hin. Im Berufsalltag sollte außerdem vermieden werden, sich am Kopf zu kratzen, auf dem Stuhl herumzurutschen und mit den Händen zu spielen, da diese Gesten für Unsicherheit sprechen. Wichtig ist allerdings, ein unsicheres Verhalten oder eine negative Einstellung nicht durch übertriebene, positive Körpersignale zu überspielen. Ein Dauergrinsen zum Beispiel wirkt immer aufgesetzt und daher unehrlich.

Tipps für eine positive Körpersprache:

  • Den Blickkontakt nicht zu lange halten (ca. 3 Sekunden), da dies als unangenehm empfunden wird.
  • Nicht nur einen Gesprächspartner anschauen, wenn mehrere an der Unterhaltung teilnehmen.
  • Je nach Gesprächssituation die notwendige Distanz wahren. Im Gespräch mit Vorgesetzten, Geschäftspartnern und Kunden ist es unangebracht, zu nahe bei ihnen zu stehen.
  • Ein Raum sollte niemals zu stürmisch betreten werden, sondern mit angemessenen, ruhigen Schritten.
  • Zuhörer zeigen mit einem freundlichen Lächeln oder Nicken, dass sie dem Sprecher folgen und Interesse daran haben, was er sagt.
  • Nebenbeschäftigungen in Meetings und bei Kundengesprächen sind ein No-Go (z.B. mit dem Kugelschreiber spielen, auf dem Notizblock malen).

Unterschiede in der Körpersprache bei Männern und Frauen

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das Männer in ihren Gesten ausschweifenden sind als Frauen, die jedoch eine höhere soziale Kompetenz besitzen. Dies kann laut Verhaltensexperten damit begründet werden, dass Frauen von Natur aus mehr an andere denken und daher sozialer sind.

Die Unterschiede zeigen sich konkret zum Beispiel dadurch, dass ein Mann breitbeinig dasteht und ein Händedruck bei der Begrüßung meistens schwungvoller ausfällt. Im Gegensatz dazu können Frauen als freundlicher bezeichnet werden, weil sie im Durchschnitt deutlich häufiger lächeln.

Um ihr Interesse am Gesprächspartner zu zeigen und Gemeinsamkeiten zu verdeutlichen, nutzen Männer oftmals den sogenannten Chamäleon-Effekt, bei dem sie die Körperhaltung und Bewegungsmuster des anderen nachahmen. Frauen neigen ihren Kopf ein wenig zur Seite, wenn sie interessiert sind, und zeigen eine offene Körperhaltung, wenn sie ihren Gesprächspartner sympathisch finden. Ein abgewandter Blick sowie vor der Brust verschränkte Arme signalisieren dagegen ein Desinteresse bis hin zur Ablehnung.

Die Unterschiede in der Körpersprache können im Berufsalltag zum Beispiel dahingehend festgestellt werden, dass ein Vorgesetzter seinem Mitarbeiter die zu erledigende Arbeit hinlegt und energisch mit dem Finger darauf deutet. Eine Vorgesetzte wird im Gegensatz dazu die Arbeit hinlegen und anschließend die Handfläche nach oben geöffnet halten. Dies unterstreicht ihre Bitte, dies noch fertig zu machen.

Körpersprache im Vertrieb – kann man lernen

Weiterführende Infos

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Redaktion

Die Redaktion der Vertriebszeitung.de

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