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Steigern Sie mit Akquise-Anschreiben den Erfolg Ihrer Telefonakquise!

Akquise-Anschreiben

Als Vertriebler kennen Sie die Abwehrhaltung, die Ihnen häufig entgegenschlägt, wenn Sie potenzielle Neukunden anrufen. Um die Erfolgsquote Ihrer Telefonakquise zu steigern, sollten Sie die Gesprächspartner auf Ihren Anruf vorbereiten und in eine positive Grundstimmung versetzen. Das gelingt mit ganz spezifischen Akquise-Anschreiben. Wir zeigen, wie es geht.

Als Vertriebler gehören Akquise-Anrufe vermutlich zu Ihrem Alltag. Und ganz egal, ob Sie am Telefon zu Hochformen auflaufen oder nervös in den Hörer stottern – wechseln wir die Seite und schauen auf den Anrufer am anderen Ende der Leitung.

Dieser wird in der Regel nicht sonderlich erfreut darüber sein, Ihren Anruf zu bekommen. Und das aus verschiedenen Gründen:

  • Mit einem Akquise-Anruf unterbrechen Sie Ihren Ansprechpartner bei der Aufgabe, der er sich zuvor gewidmet hat – das kann schnell zu Unmut führen.
  • Viele Empfänger von Akquise-Anrufen fühlen sich überrumpelt, weil am Telefon eine direkte Reaktion von ihnen erwartet wird.
  • Je nach Thema ist es für Ihren Gesprächspartner schwierig, es am Telefon zu erfassen, so dass er sich leicht überfordert fühlen kann.
  • Keiner lässt sich gerne etwas andrehen – durch die direkte Konfrontation am Telefon entsteht schnell dieser Eindruck, was häufig zu einer grundsätzlichen Abwehrhaltung führt.

Bereiten Sie Ihre Gesprächspartner auf den Akquise-Anruf vor!

Dass diese Reaktionen für die Erfolgsquote Ihrer Telefonakquise nicht förderlich sind, ist selbstredend. Um sie zu vermeiden, lassen sich Akquise-Schreiben zur Vorbereitung Ihrer Anrufe einsetzen.

Das heißt nicht, dass Sie nun in die Kiste mit den Produkt-Flyern hinter sich im Regal greifen und kurzerhand ein Exemplar per Post verschicken sollen. Vielmehr geht es darum, ein Akquise-Anschreiben zu verschicken, das all die negativen Gefühle beseitigt, die Sie mit Ihrem Akquise-Anruf möglicherweise auslösen würden.

Damit Ihnen dies gelingt, sollten Sie zwei Ziele im Kopf haben, die Sie mit Ihrem Anschreiben erreichen wollen:

  1. Zunächst einmal müssen Sie es schaffen, die Aufmerksamkeit des Empfängers zu gewinnen und dafür sorgen, dass Ihr Schreiben nicht ungelesen im Papierkorb landet.
  2. Ihr Schreiben soll nicht wie Werbung daher kommen! Keinesfalls darf der Eindruck entstehen, dass Sie das gleiche Anschreiben an viele verschiedene Personen verschickt haben. Der Ansprechpartner muss das Gefühl bekommen, dass Sie wirklich nur ihn ansprechen.

In 8 Schritten zum perfekten Akquise-Anschreiben

1 Verschicken Sie Ihr Anschreiben per Post! Den Versand von E-Mails können Sie sich hingegen sparen: Das digitale Postfach ist heute sehr viel voller, als der Briefkasten, so dass Sie mit analoger Post sehr viel besser die Aufmerksamkeit des Empfängers gewinnen können.

2 Verwenden Sie immer eine echte Briefmarke! Vermeiden Sie hingegen aufgedrucktes Porto oder den Versand als Dialogpost. Kompensieren Sie das höhere Porto lieber dadurch, dass Sie sich vorher genau überlegen, wen Sie anschreiben. Klasse statt Masse heißt hier die Devise.

3 Wählen Sie ein ungewöhnliches Format! Ein DIN lang Umschlag mit Sichtfenster und einem weißen DIN A4 Blatt mit Text in Arial: Damit reißen Sie nun wirklich niemanden vom Hocker. Wann haben Sie hingegen zuletzt eine Postkarte oder einen handschriftlichen Brief verschickt? Damit erreichen Sie Aufmerksamkeit!

4 Fassen Sie sich kurz! Es ist zwar wesentlich schwieriger, einen kurzen Text zu formulieren, der alle wichtigen Aspekte enthält, aber Sie müssen immer davon ausgehen, dass der Empfänger Ihrem Anschreiben ohnehin nicht viel Zeit schenken wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass er es überhaupt liest, ist bei einem kurzen Schreiben sehr viel höher als bei einem langen. Wie heißt es so richtig: In der Kürze liegt die Würze.

5 Nennen Sie Ihren Ansprechpartner beim Namen! Adressieren Sie Ihre Post niemals “An den Geschäftsführer” oder Ähnliches, sondern immer an eine ganz konkrete Person. Auch die Anrede in Ihrem Schreiben sollte immer personalisiert sein.

6 Schreiben Sie nicht zu viel von Ihrem Produkt bzw. Ihrer Dienstleistung! Benennen Sie stattdessen das Problem des Kunden, das Sie mit Ihrem Produkt lösen können. Auf diese Weise sprechen Sie etwas an, für das der Empfänger empfänglich ist.

7 Kündigen Sie Ihren Anruf an! Nennen Sie auf Ihrem Schreiben ruhig ein ganz konkretes Datum, an dem Sie anrufen werden. Das wirkt verbindlich und bekommt den Anschein einer Verabredung, auch wenn diese nur von Ihnen getroffen wurde.

8 Seien Sie persönlich! Im Business-Leben tendiert man schnell dazu, sehr förmlich zu sein. Vergessen Sie nicht, dass Ihr Ansprechpartner ein Mensch genau wie Sie ist! Sprechen Sie ihn auf Augenhöhe an und versuchen Sie ihn mit Ihrem Schreiben zum Lächeln zu bringen. Das kann durch ein lustiges Postkartenmotiv ebenso gelingen, wie mit einer witzigen Bemerkung oder einem klugen Zitat.

Fazit

Wenn Sie Ihren Anruf mit einem persönlichen Akquise-Anschreiben ankündigen, sorgen Sie dafür, dass sich Ihr potenzieller Kunde nicht überrumpelt fühlt und schon einmal für das Thema sensibilisiert wird. Zudem haben Sie direkt einen Gesprächseinstieg, indem Sie fragen, ob Ihre Postkarte oder Ihr Brief angekommen ist. Ein letzter Tipp zum Schluss: Verschicken Sie nur so viele Anschreiben, wie Sie auch in der Lage sind, telefonisch nachzufassen – andernfalls können Sie sich dies auch sparen.

Zur Person

Anne Buch ist Gründerin von EchtPost, einer digitalen Plattform, über die Unternehmen Postkarten-Mailings und Postkarten in Einzelauflage online schreiben und als echte Postkarte verschicken können. Der Versand von Postkarten bietet sich für Unternehmen nicht nur bei Akquise-Anschreiben an sondern auch zu vielen anderen Anlässen, um aufmerksamkeitsstarkes Marketing und erfolgreichen Vertrieb zu betreiben.

www:echtpost.de/akquise-anschreiben-postkarten

 

 

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